Märklin_Motore

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Hier ein paar Begriffe rund um einen Elektromotor und was sie bedeuten:

Stator: -> stehender Teil des Elektromotors.
Beinhaltet den Magneten (beim Allstrommotor einen Elektromagneten und beim Gleichstrommotor einen Dauermagneten) der knapp über dem rotierenden Teil (Rotor) das Magnetfeld bildet um den Motor überhaupt drehen zu lassen.
Oft auch mehrpolig angeordnet.

Rotor: -> drehender Teil des Motors (Oft auch Anker).
Die Kraft wird über ein kleines Zahnrad dem Getriebe weitergegeben (Ritzel).
Auf dem Rotor weiter sitzen mehrere Elektromagnetspulen sowie der Kollektor

Ritzel:
Das kleine Zahnrad, das sich an einem oder am zweiten Wellenende am Rotor befindet um die rotierende Kraft dem Getriebe weiter zu geben.

Kommutator: -> Polwender.
Sorgt dafür, dass das Magnetfeld der Rotorspulen immer so am Stator-Magnetfeld vorbeigezogen wird, dass sich das Stator-Magnetfeld und das Rotor-Ragnetfeld immer abstoßen um so die Drehkraft zu erzeugen.
Der Kommutator besteht aus dem Kollektor, der auf dem Rotor sitzt und den Bürsten (Kohlen) die am Motorgehäuse angeordnet sind.

Kollektor: -> Bestandteil des Kommutators
Die Kollektor(bleche) sind fest mit dem Rotor verbunden in einem ganz bestimmten Winkel zu den Rotormagneten. Sie sorgen dafür, dass der Strom vom stehenden Teil des Motors zum rotierenden Teil gelangen kann.

Bürsten: -> Meist Stifte aus Graphit die federnd auf die Kollektorbleche drücken.
Mit Ihnen wird der Strom an die Kollektorbleche übertragen. Aus Graphit deshalb weil Graphit selbst eine schmierende Wirkung hat und weil sie stromleitend sind. Sie dürfen niemals gefettet oder geölt werden!!

Allstrommotor: Universalmotore die mit Gleichstrom oder Wechselstrom betrieben werden können.
Der Stator ist ebenfalls als Elektromagnet ausgeführt.

Gleichstrommotor: -> Dieser Motor kann nur mit Gleichstrom (DC) betrieben werden.
Der Stator ist als Dauermagnet ausgebildet.

Wechselstrommotor: -> Dieser Motor kann nur mit Wechselytrom (AC) betrieben werden.
(Achtung, nicht zu verwechseln mit den ALlstrommotoren)
Dieser Motortyp kommt bei keiner Modelleisenbahn zum Einsatz.

Drehstrommotor: -> Motor der mit der Drehfeldwirkung mehrphasiger Stromarten bewegt werden kann.
Bei den C-Sinus oder dem rail4you Motor wird dieser Drehstrom elektronisch erzeugt.

Schrittmotor: -> Eine beliebige Anzahl an Elektromagneten die im Kreis angeordnet sind, können den Rotor punktgenau positionieren.
Verwendung finden diese Motoren meist in Uhren oder überall dort, wo man punktgenaue Positionierung benötigt (wie Plotter, Handlingautomaten usw.)

Asynchronmotoren: -> Drehstrommotor dessen Rotordrehzahl etwas dem Drehfeld des zugeführten Stromes nachhinkt (Asynchron mit dem Drehfeld)
Moderne Loks wie BR120, Re460 usw. werden mit Asynchronmaschinen betrieben.

Synchronmotoren: -> Drehstrommotor dessen Drehzahl mit Frequenz des Drehfeldes synchron ist

Nach einem Beitrag einen Märklin-Insiders aus gleichnamigem Forum.

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